27.01.2017 Pressemitteilungen, Austrian

Den Klimawandel bekämpfen – Gebäude für Gebäude

Den Klimawandel bekämpfen - Gebäude für Gebäude

Im Pariser Abkommen vereinbarten 195 Länder, den Klimawandel zu bekämpfen und versprachen, zusammenzuarbeiten, um den Ausstoß von Treibhausgas zu verringern. Energieeffizienz wird als „treibende Kraft“ definiert und ist von zentraler Bedeutung für die Erreichung der Ziele. Es muss viel getan werden, nicht zuletzt im Gebäudesektor. In der EU ist über ein Drittel der Gebäude über 50 Jahre alt und sie verbrauchen enorme Mengen von Energie.

Die gute Nachricht ist, dass wir dies ändern können. Mit energieeffizienter Gebäudetechnik, Automation, einwandfreiem Betrieb und geeigneter Wartung technischer Systeme können wir den Energieverbrauch der Bestandsimmobilien um bis zu 30 Prozent senken. Die nordischen Länder sind bei dieser Entwicklung Vorreiter.

Einsparungen von über 20 Prozent für die Kommunen Skien und Söderhamn

Während eines 18-monatigen Zeitraums in den Jahren 2015 bis 2016 setzte die norwegische Kommune Skien fast 400 Energiesparmaßnahmen in 37 Gebäuden um. Dies hat den Energieverbrauch um 30 Prozent reduziert. Die Kommune geht von jährlichen Einsparungen von rund 650.000 Euro im Zeitraum von sieben bis acht Jahren aus. Dies ist eine beträchtliche Summe für eine Stadt mit 54.000 Einwohnern. 

Die schwedische Stadt Söderhamn begann im Jahr 2016 mit einem ähnlichen Projekt, das die meisten öffentlichen Gebäude umfasst. Ziel ist es, den Energieverbrauch um 23 Prozent zu senken, Gebäude zu modernisieren, die Raumluftqualität zu verbessern und zukünftige Klimaziele zu erreichen.

„Wir tätigen lieber strategische Investitionen in unser Immobilienportfolio anstatt Betriebskosten zu zahlen. Das Projekt bedeutet außerdem, dass wir realistische Umweltziele aufstellen können, die wirklich einen Unterschied machen“, erklärt Petri Berg, CEO der Faxeholmen AB, der öffentlichen Wohnungsgesellschaft von Söderhamn. 

Garantierte Ergebnisse

Der interessanteste Aspekt dieser beiden Energieeffizienzprojekte ist, dass die Investitionen zur Aufrüstung von Systemen und Gebäuden ohne den Einsatz von Steuergeldern getätigt wurden. Wie das möglich ist? Skien und Söderhamn haben mit einem ESC-Modell gearbeitet. Bei einem ESC-Modell (Energy Saving Contracting: Energieeinsparcontracting) werden die Investitionen in Energieeffizienz durch zukünftige Einsparungen finanziert. Das wird von den Partnern garantiert.

Ein ESC-Modell eignet sich auch für kleinere Organisationen. Das Krankenhaus von Danderyd im Großraum Stockholm nutzte ein ESC, um die Gebäudetechnik zu modernisieren. Der Heizstoffverbrauch sank daraufhin um 18 Prozent, der Ausstoß von Kohlendioxid um 2.963 Tonnen und der Stromverbrauch nahm erheblich ab. Gleichzeitig profitieren Patienten und Angestellte von einem besseren Raumklima.

Wenn Sie in kurzer Zeit viele Gebäude modernisieren möchten, ist das ESC-Modell perfekt. Doch im Kampf um mehr Energieeffizienz kann man auch einen Schritt nach dem anderen gehen. Ein Beispiel hierfür ist City-2, das zweitgrößte Einkaufszentrum Dänemarks. Hier wurden sämtliche Leuchtstoff- und Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzt. Allein diese Maßnahme verringerte den Energieverbrauch um 40 bis 60 Prozent.

Fernüberwachung hilft Einsparziele zu erreichen

Für viele Organisationen in Skandinavien ist Energieeffizienz nicht länger ein separates Projekt, sondern selbstverständlicher Teil des Geschäfts. Die Varma Mutual Pension Insurance, eine der größten Immobilieninvestoren Finnlands, drückt es so aus: „Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein fortlaufender Prozess“.

Varmas Gebäude umfassen über zwei Millionen Quadratmeter. Bereits kleine Änderungen im Energieverbrauch wirken sich stark auf Emissionen und Kosten aus. Fast alle Gewerbeimmobilien von Varma sind mit dem Operational Center von Caverion verbunden. Die Gebäudetechnik wird rund um die Uhr optimal eingestellt – und das aus der Ferne. Experten analysieren fortlaufend den Energieverbrauch, um die Einsparziele zu erreichen.

Partnerschaft

Die Gemeinde Skien, die Gemeinde Söderhamn, das Krankenhaus von Danderyd, City-2 und Varma sind Partnerschaften mit Caverion eingegangen, einem führenden europäischen Gebäudetechnikunternehmen. Caverion weiß, was erforderlich ist, um anwenderfreundliche, sichere, energieeffiziente und komfortable Gebäudeumgebungen zu schaffen. Wir kümmern uns effizient um den gesamten Lebenszyklus von Immobilien – von Einzelgewerken bis zu modernen Komplettlösungen. Caverion ist in 12 Ländern tätig und beschäftigt rund 17.400 Mitarbeiter. 

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Pressekontakt

Weitere Informationen: Caverion Österreich GmbH Oberlaaer Straße 331 1230 Wien Daniela Harrison Marketing und Kommunikation Tel.: 43 (0)5 0606-4267 Mobil: 43 664 830 1411 Daniela.Harrison@caverion.com